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Brigitte Haane, Klassenlehrerin der "Delphine"

Brigitte Haane


Nach dreizehn Jahren Schulbesuch in Hückeswagen und Wipperfürth wusste ich, dass ich gern mit Kindern arbeiten möchte, am liebsten als Lehrerin, aber nicht im SI – oder SII – Bereich, denn hier fehlte  mir der enge Kontakt zu den jungen  Menschen.
Mein Studium für das Lehramt Primarstufe habe ich in Bonn  genossen und in Hessen in Fulda mein Referendariat abgeleistet.  Ich wohne seit 25 Jahren im Windecker Ländchen, jetzt in Werfen. Hierhin hat es mich im Jahr 1985  verschlagen, als ich in Waldbröl eine befristete Teilzeitstelle bekam. Da ich eine der Tausenden arbeitslosen LehrerInnen zu Anfang der 80er Jahre war, ließ ich- nach über einem Jahr Arbeitslosigkeit -  meinen Ausbildungsplatz zur Krankenschwester sausen und begann als Grundschullehrerin zu arbeiten. Zwei Jahre später bekam ich  - ein Wahlgeschenk vor der Landtagsahl in NRW –  eine feste Stelle.
Während meiner Anfangsjahre dort war ich intensiv auf der Suche nach meiner eigenen  pädagogischen Richtung, habe mich mit der Waldorfpädagogik beschäftigt, nebenberuflich das Montessori-Diplom erworben und etliche Fortbildungen aller Art mitgemacht. In dieser Zeit bekam ich eine Tochter und einen Sohn, die mittlerweile schon fast erwachsen sind.
Da ich gern im Hochgebirge Trekking mache und auch gern in den nahen Mittelgebirgen  unterwegs bin, möchte ich dieses Wandern als Metapher für meine Arbeit nehmen.
Es gibt, wie überall, mühsame Aufstiege, anstrengende Etappen, aber dafür auch wundervolle Ausblicke und Panoramen zu sehen. Wir gehen durch Täler, zeitweise  unter widrigen Wetterumständen, verlaufen uns manchmal und suchen nach dem rechten Weg. Auch in meiner Arbeit  verändere ich gern meinen Blickwinkel auf die Menschen, Situationen und Dinge, um eine neue Sicht  zu bekommen.
Auch bei der Arbeit mit den Kindern gilt für mich der (abgedroschene) Spruch: Der Weg ist das Ziel!
Nach 15jähriger Dienstzeit im Oberbergischen Kreis, habe ich mich in den Rhein-Sieg-Kreis beworben, um eine andere Schule zu erleben und dort mit zu arbeiten. Durch einen Zufall konnte ich im Sommer 2001 an meiner Wunschschule beginnen. Nun bin  ich im neunten Schuljahr hier in Harmonie, habe es trotz einiger Durststrecken und Zweifel nie bereut, hier arbeiten zu dürfen und glaube, in und an dieser Schule meine pädagogische Heimat  gefunden zu haben.  Im Kollegium kümmere ich mich um den Fachbereich Mathematik,  bin Vertreterin im Förderverein und sorge für Ordnung !!!
In meiner Freizeit singe ich in einem Chor, mache einiges an Sport, bin begeisterte Kinogängerin, lese viel und bin gern und oft unter Leuten.