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Nelsa Grassmann

 


An einem kalten Wintertag im Januar 1993 kam ich aus der Dominikanischen Republik nach Deutschland. In den voran gegangen Jahren habe ich in der Hauptstadt Santo Domingo eine Kunstgalerie geleitet und Ausstellungen organisiert. In dieser Zeit habe ich viele Künstler näher kennengelernt und auch selber Unterricht in Malerei genommen. Der Hang zur Kunst hat mich seit jungen Jahren begleitet. Noch heute erinnere ich mich gerne daran, dass ich während meiner Grundschule in der Provinz Monte Cristi in einer Wandertheater-Gruppe mitgespielt habe.
Während meiner Kindheit in der Provinz habe ich mit meiner Mutter in den Hügeln Kräuter gesammelt. Von ihr habe ich gelernt, welche Wirkungen die jeweiligen Kräuter haben und wie sie genutzt werden. Noch heute nennen mich meine Kinder „Kräuterhexe“.
Im August 1993 kam ich nach Eitorf, wo ich überraschend schnell viele Menschen kennengelernt habe. Viele sind gut Freunde geworden. Ab Mitte der 1990er Jahre habe ich einige Jahre im St. Elisabeth Seniorenwohnheim gearbeitet.  In den Folgejahren betreute ich Gäste aus Lateinamerika und der Karibik, die auf Einladung von Botschaften und Hilfsorganisationen nach Deutschland kamen. Für Organisation wie Welthungerhilfe und GTZ übersetzte ich Jahresberichte und Fachpapiere i n die spanische Sprache.