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George Bernard Shaw sagte einmal: „Die Menschen
kennen zwei erfolg-reiche Lehrer, die Tortur und die Kunst.“ Wir haben uns gegen Tortur, Zwang oder Drill
entschieden. Wir gehen den Weg der Humanität, der Demokratie und der Ästhetik. wenn
es stimmt, dass Sprache und die Konstruktion unserer Lebenswirklichkeit
vom Emotionieren des menschlichen Geistes getragen werden, wenn es stimmt, dass Menschen sich selbst organisierende und selbst erhaltende Lebewesen sind, wenn
es stimmt, dass Lernen nur selbst gesteuert und in der Gemeinschaft der
Menschen seinen Fortschritt findet, wenn
es stimmt, dass Sich-Mühen-Können und selbstbestimmtes Arbeiten Spaß
machen, Neben den selbstverständlich
relevanten Daten zu den lehrplan-bezogenen Leistungen unserer Schülerinnen
und Schülern sowie beispielsweise den Ergebnissen der
VERA-Vergleichsarbeiten für die Grundschulen in Nordrhein-Westfalen und
anderer Vergleichstests liegt der Schwerpunkt unserer Arbeit auf den
besonderen und einzigartigen Leistungen eines jeden Einzelnen. An
unserer Schule werden die Kinder insbesondere dazu beraten, sich möglichst
selbstständig die notwendigen Fertigkeiten für die weitere schulische
Entwicklung anzueignen. Vom ersten Schultag an bekommen sie Anregungen
und Werkzeuge an die Hand, mit denen sie von Beginn an so weit wie möglich
selbstbestimmt und selbsttätig arbeiten und lernen können. Wir verstehen uns als Erzieher, wenn wir den Kindern die Angst vor Versagen, Konkurrenz oder Minderwertigkeit durch eine Lern- und Arbeitsatmosphäre nehmen wollen, in der jedes Individuum aus eigenem Interesse mit gemeinsamen Mitteln in gemeinsamer Verantwortung lernen lernt. Hier ist Leisten etwas Natürliches, etwas Bewusstes, es gestaltet Persönlichkeit und Leben. Leistung bedeutet sich selbst realistisch einzuschätzen, die Arbeit anderer schätzen zu können und weiter lernen zu wollen sowie Selektionsmechanismen durchschauen und überwinden zu können.Viele unsere Kinder leben nicht auf der privilegierten Seite unserer Gesellschaft. Unsere Schülerschaft ist zu 10% türkischer und kurdischer, zu weiteren 10% russischer, ukrainischer und polnischer Herkunft. 10% gehören zum Volk der Sinti, einige sind aus jenischen Familien. 30% leben in schwierigen sozialen Verhältnissen. Der Hauptanteil kommt aus der unteren bis mittleren Mittelschicht und maximal 5% der Kinder aus der gehobenen Mittelschicht (Ärzte, Studienräte, Offiziere und kleine Unternehmer). Bei den
Vergleichsarbeiten schneidet unsere Schule leicht über dem
Landesdurchschnitt ab, beim „fairen Vergleich“ deutlich darüber. (Vergleiche
hierzu die Anlage)In den
letzten 10 Jahren verließen im Durchschnitt 53% der Schulabgänger unsere
Schule mit einer Gymnasial-, 21% mit einer Realschul- und 26% mit einer
Hauptschulempfehlung. Die Vergleichs-zahlen der Kommune lauten einschließlich
unserer eigenen Zahlen: 43% Gymnasium, 25% Realschule und 32% Hauptschule. Sie haben die Lernfreude behalten. Sie sind gut organisierte, selbstständige Lerner. Sie haben hohe soziale Fähigkeiten. Sie wissen sehr viel und zeigen in der Rechtschreibung im Zweifelsfall genau so unterschiedliche Leistungen wie andere. |
Das
unterscheidet uns vielleicht von Freien Schulen: Wir sind davon überzeugt,
dass ein offenes Lernen zu mehr Leistung führt
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